Breslau ist nicht nur Kulturhauptstadt 2016 sondern auch eine der schönsten Städte Polens. Mit dem Auto ist man in guten 3 1/2 Stunden direkt in der schönen Innenstadt. Bei einem Kurztrip nach Polen war es an der Zeit die örtliche Gastronomie zu testen. Das Bernard liegt direkt am Marktplatz und die Vermutung liegt nahe, dass es sich um Touristenabzocke und überteuerte Preise handelt. Man muss zugeben, für polnische Verhältnisse ist das Bernard schon teuer – aber für deutsche Verhältnisse nicht wirklich. Die Gulaschsuppe im eigenen Bier mit Serviettenknödel kostet 7 Euro und das Glas Sekt 3,50 Euro. Mit deutschem Gehalt also für diese schöne Lokalität wirklich nicht besonders hoch.

Die Bedienung ist auf das touristische Publikum eingerichtet und man wird in perfektem Englisch begrüßt und auch der Service erscheint sehr professionell. Die Karte beinhaltet tschechische Spezialitäten und internationale Küche. Polnische Spezialitäten wie Piroggen & Co findet man leider nicht. Trotzdem ist die Qualität des Essen überdurchschnittlich und der Ausblick direkt auf die Altstadt wunderbar. Wer direkt am Marktplatz essen möchte ist im Bernard gut aufgehoben und muss keine Angst vor schlechter Qualität haben. Zudem gibt es verschiedene Biersorten, die nur für das Bernard gebraut werden.

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