Am Samstag war ich mal wieder in Berlin unterwegs und zu faul selber zu kochen. Letzte Woche gab es bei mir noch 200g irisches Rumpsteak, dieses mal sollten es 180g Hüftsteak mit Backkartoffeln im El Toro Berlin werden. Das El Toro ist eher ein günstiges Steakhouse und die Qualität der Waren ist ok. Was mir jedoch im Vergleich zu meinem eigenen Steak aufgefallen ist: das Grillmuster!

Oft hat man in den eigenen vier Wänden keinen professionellen Grill, sondern meist nur eine Pfanne. Zusätzlich habe ich jedoch zuhause auch noch eine Grillpfanne von WMF. Die Grillpfanne hab ich bei Amazon gekauft und gott sei dank hatte ich noch einen Gutschein im Netz gefunden, sodass das ganze auch recht günstig war. Die Grillpfanne ist recht massiv und besitzt eine gerillte Bratfläche und ist für alle gängigen Herdarten (Gas, Elektro und Ceran) geeignet. Durch die gerillte Bratfläche schafft man es sehr gut, das typische Grillmuster bei einem Steak zu bekommen. Hierfür empfehle ich jedoch, dass man nur wirkliches gutes Fleisch verwendet. Zudem sollte das Steak nicht zu lange gebraten werden, da sonst die Wärme der Pfanne abstrahlt und das Grillmuster zerstört wird. Dies ist mir aufgefallen, als ich bei Kaufland von Purland ein eher günstigeres Stück Fleisch gekauft habe und dieses recht viel Wasser verloren hat und auch recht lange gebraten werden musste.

Der Nachteil bei der Grillpfanne ist jedoch, dass man nicht mit Öl und Butter kochen kann. Klar, man kann diskutieren, ob ein richtiges Steak außer Salz und Pfeffer noch anders bearbeitet werden sollte, aber manchmal schmeckt es einfacher geiler. Zudem ist mir aufgefallen, dass die reine Grillepfanne sehr lange braucht, bis sie wirklich warm wird (obwohl ich einen Gasherd habe) und entsprechend auch lange benötigt, um wieder abzukühlen. Dadurch wird die Reinigung etwas schwieriger und auch die Pfanne wird etwas schmutziger als nötig.

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