Das Hüftsteak entstammt der Hüfte oder des Hüftdeckels des Rinds. Ein Steak dieser Sorte ist in der Regel zwei bis drei Zentimeter dick. Wird es direkt aus der Hüfte geschnitten, wiegt das Hüftsteak meist 150 Gramm. Kommt es jedoch vom Hüftdeckel, so bringt es etwa 250 Gramm auf die Waage.

Damit das Hüftsteak beim Braten nicht trocken wird, musst du einige wichtige Dinge bei der Zubereitung beachten. Generell lässt sich dieses Fleisch jedoch ähnlich wie das Rumpsteak garen. Ein Hüftsteak besitzt aber weniger Fett-Anteile und somit auch weniger Marmorierung. Deshalb kann es leicht passieren, dass das Steak nach dem Braten nicht mehr zart und saftig schmeckt. Damit das Hüftsteak jedoch genau so mundet, kann man es beispielsweise marinieren und zusätzlich mit Speck ummanteln.

Generell sollte dieses Fleisch aber nicht zu lange gegart werden. In einer heißen Pfanne mit Öl reicht es schon, das Steak von beiden Seiten jeweils ein bis zwei Minuten scharf anzubraten. Beim Wenden solltest du darauf achten, dass du anstatt einer Gabel eine Grillzange verwendest, da es sonst passieren kann, dass du das Fleisch verletzt und der wertvolle Fleischsaft austritt.
Ob das Hüftsteak nach dem Braten die entsprechende Garzeit erreicht hat, kannst du ganz leicht anhand des Drucktests feststellen. Aber auch die Farbe des Fleisches an der Seite gibt dir darüber schnell Aufschluss.

Nach dem kurzen Anbraten empfiehlt es sich, das Fleischstück in Alufolie verpackt für einige Minuten in den vorgeheizten Backofen zu legen. Dort kann sich dann der Fleischsaft wieder im gesamten Fleischstück verteilen, wodurch das Hüftsteak noch zarter im Geschmack wird. Zu einem perfekt gegarten Hüftsteak schmecken besonders gut Ofenkartoffeln mit Sauerrahm. Aber auch Pommes Frites und ein bunter Salat passen hervorragend zu dieser Sorte Steak.