Das Pan Africa kannte ich aus der TV-Sendung „Mein Lokal, dein Lokal“, wobei ich mich hier nur an den etwas  unsympathischen Besitzer erinnere. Da ich die afrikanische Küche jedoch sehr schätze und die üppigen Portionen liebe, fiel die Wahl auf das Pan Africa. Etwas abgeschieden liegt es ruhig zwischen Karl-Marx-Straße und Sonnenallee. Der Service lebt die afrikanische Gelassenheit und ist eher schüchtern. Die Karte ist sehr unübersichtlich, bietet aber genug um satt zu werden. Desserts gibt es leider keine. Als kleiner Snack werden getrocknete Bananenchips gereicht, die etwas Salz vertragen konnten.

Die Wahl fällt auf Hähnchen in Senf-Zitronen Sauce und senegalesisches Hähnchen (glaube ich, ich kann mich da nicht mehr 100% erinnern). Als Beilage, die frei wählbar ist bei jedem Gericht, entscheiden wir uns für frittierte Kochbananen und frittierten Maniok. Die Saucen sind super lecker und das Hähnchen auch top. Die Kochbananen gefallen mir sehr, der Maniok ist sehr trocken. Die Anrichte ist rustikal und könnte ruhig schöner sein. Aber es schmeckt und das ist die Hauptsache. Bei gut 10 Euro pro Portion kann man sich auch nicht über den Preis beschweren. Wer etwas Zeit hat und Lust auf afrikanische Küche hat, dem kann ich einen Besuch im Pan Africa nur empfehlen.