Porterhouse Steak richtig braten

Das Porterhouse Steak besitzt genau wie das T-Bone Steak zwei durch einen Knochen getrennte Fleischsorten, das flache Roastbeef und das Filet. Das Porterhouse Steak ist jedoch mit einer Dicke von bis zu sechs Zentimetern und einem Gewicht von 700 bis 1000 Gramm weitaus größer und schwerer. Außerdem besitzt es einen größeres Stück Filet. Deshalb ist ein herkömmliches Steak dieser Sorte nicht nur für eine Person, sondern für bis zu drei perfekt geeignet und kann sich somit äußerster Beliebtheit erfreuen.

Das Porterhouse Steak eignet sich zum Braten und zum Grillen. Dabei ist zu beachten, dass das Fleischstück in einer Pfanne mit heißem Öl fünf bis sieben Minuten von jeder Seite scharf angebraten wird. Diese höhere Garzeit des Steaks im Vergleich zu anderen Steaksorten ergibt sich vor allem durch seine Dicke. Beim Wenden solltest du darauf achten, dass du das Fleisch am besten mit einer Grillzange drehst, da du so das Steak nicht verletzt und der Fleischsaft im Fleisch erhalten bleibt.

Das Besondere an diesen Steaks ist, dass sie englisch, medium und durchgebraten verzehrt werden können. Je nach Belieben sollte das Steak also anschließend weitere Minuten bei mittlerer Hitze garen. Danach ist es wichtig, dass du das Fleisch in Alufolie verpackst und es im warmen Backofen noch einige Minuten ruhen lässt.

Dadurch, dass das Porterhouse Steaks über einen sehr intensiven Eigengeschmack verfügt, musst du das Steak zusätzlich nur wenig würzen. Steakliebhaber essen das Porterhouse Steak nach dessen Ruhezeit am liebsten mit zerlassener Butter. Aber auch Kartoffeln und ein bunter Salat schmecken köstlich zu diesem besonders zarten Fleisch.

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2 Kommentare

  1. hans-Dieter Hamboch

    Der Ursprung für die Bezeichnung „Porterhouse-Steak“ dürfte wohl eher darin zu suchen sein, dass die Dienstboten („porter“), die im Porterhouse wohnten (also in den Unterkünften der Dienerschaft), nur die billigen „Abfälle“ erhielten. Die Herrschaften bevorzugten dagegen Sirloin-Steaks. So erklärten mit amerikanische Gastronomen die Herkunft des Namens „Porterhouse-Steak“.

  2. Hallo Hans-Dieter,

    vielen Dank für die Zusatzinformation!

    beste Grüße
    Steakliebhaber

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