Die Sauce Béarnaise wurde einst von dem französischen Restaurantchef Collinet in dem Ort Saint-Germain-en-Laye in der Nähe von Paris erfunden. Collinet stammte aus der Region Béarn, die sich am Fuße der Pyrinäen befindet. Aus Liebe zu seiner Heimat benannte Collinet seine neue Saucenkreation nach dieser südfranzösischen Region.

Laut vieler Meinungen ähnelt die Sauce Béarnaise verstärkt einer Sauce Hollondaise. Diese beiden Saucen sind jedoch grundlegend verschieden. Eine Sauce Béarnaise ist eine Weißweinreduktion. Folglich wird sie aus Eigelb, Butter, Wein und Essig zubereitet. Ihren besonderen Geschmack erhält sie durch die Zugabe von frischem Estragon, gehacktem Kerbel und grob zerkleinerten Schalotten. Diese spezielle Würzung macht den maßgeblichen Unterschied im Vergleich zu einer Sauce Hollondaise aus.

Die Sauce Béarnaise serviert man meist zu dunklem Fleisch. Daher passt sie ausgezeichnet zu Steaks. Ob Rumpsteak, Hüftsteak oder Filetsteak, die Sauce Béarnaise gilt fast schon als Allzweckwaffe beim Anrichten eines leckeren Steaks. Aber auch zu Roastbeef schmeckt diese Sauce hervorragend. Je nach Belieben kann man das Roastbeef dabei kalt oder warm servieren.