Das T-Bone Steak wird aus dem Fleisch des flachen Roastbeefs und des Filets geschnitten. Zwischen den beiden Fleischpartien befindet sich in der Regel ein T-formiger Lendenwirbelknochen, der dem Rindersteak seinen Namen verleiht. Mit einem T-Bone-Steak liegen also in einem Stück Rumpsteak und Filet auf dem Teller.

Das T-Bone-Steak ist meist 700 Gramm schwer und circa vier Zentimeter dick. Lediglich das Porterhouse-Steak besitzt eine noch größere Form und ein noch höheres Gewicht. Das hohe Gewicht ergibt sich jedoch vor allem durch den T-förmigen Knochen des Steaks.


Das T-Bone Steak eignet sich in der Zubereitung nicht nur zum Braten, sondern wird auch gern auf den Grill gelegt. Dabei solltest du jedoch beachten, dass du das Steak vier Minuten lang von jeder Seite direkt in die Grillzone legst. Der Grill sollte möglichst über einen Deckel verfügen, damit die Hitze um das Fleisch konstant bleibt. Anschließend wird das Fleisch nochmals für insgesamt zehn Minuten in die indirekte Grillzone gelegt. Vor dem Verzehr solltest du das T-Bone-Steak zusätzlich einige Minuten auf einem vorgewärmten Teller ruhen lassen. So wird es besonders saftig und zart.
Wer das T-Bone-Steak jedoch lieber in der Pfanne zubereiten möchte, der sollte auch beim Braten auf die gleiche Vorgehensweise zurückgreifen. Als Geheimtipp eignen sich beim Anbraten in der Pfanne zusätzlich zum Öl oder Butterschmalz auch zerkleinerte Schalotten und eine Knoblauchzehe besonders gut. Außerdem solltest du die Seite des Filets aufgrund der geringeren Garzeit an den Pfannenrand legen. So erreicht das Rumpsteak bei voller Hitze die perfekte Garstufe, während das Filetstück von geringerer Hitze profitiert.

Zum Servieren eignet sich hervorragend zerlassene Butter, die man unmittelbar vor dem Verzehr über das Steak gießt. Zum T-Bone-Steak passen am besten Pommes Frites und Ofen-Kartoffeln mit Sauerrahm sowie Ofen-Tomaten als Gemüse. Aber auch frisches Baguette und ein bunter Salat schmecken hervorragend als Beilage zu einem T-Bone-Steak.